Derbysieg nach starkem Comeback: Wir drehen das Spiel in Hattstedt
Stefan Hansen hielt den SVD mehrfach im Spiel

Derbysieg nach starkem Comeback: Wir drehen das Spiel in Hattstedt

Was für ein Derby! Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit drehen wir die Partie beim TSV Hattstedt und gewinnen am Ende mit 3:2. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause zeigen wir eine komplett andere Leistung nach dem Seitenwechsel und belohnen uns mit drei Punkten. Ein Sieg der Moral, den wir nach den vergangenen Spielen sehr gerne mitnehmen.

Hattstedt dominiert – wir retten uns mit 0:1 in die Pause

Wir kamen überhaupt nicht gut in die Partie. Hattstedt war von Beginn an deutlich präsenter, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und erspielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten. Dabei hatten wir sogar früh die große Chance auf die Führung, konnten diese aber nicht nutzen.

Im direkten Gegenzug schlugen die Gastgeber zu: Dennis Jeßat brachte Hattstedt in der 18. Minute mit 1:0 in Führung. Auch danach fanden wir keinen Zugriff und waren häufig einen Schritt zu spät. Hattstedt hätte die Führung zur Halbzeit durchaus auf zwei, drei oder sogar vier Tore ausbauen können. Entweder fehlte den Gastgebern die nötige Genauigkeit im Abschluss oder Stefan Hansen hielt uns mit starken Paraden im Spiel.

So gingen wir mit einem durchaus schmeichelhaften 0:1-Rückstand in die Kabine.

Systemwechsel zeigt sofort Wirkung – Jessen dreht das Spiel

In der Halbzeit sprachen wir einige Dinge an, stellten unser System etwas um und kamen danach wie ausgewechselt aus der Kabine.

Bereits in der 48. Minute konnten wir ausgleichen. Nach einem Freistoß von Simon Bahnsen kam Henrik Jessen völlig frei zum Kopfball und setzte den Ball zum 1:1 ins Netz.

Nur zehn Minuten später drehten wir die Partie komplett. Wieder war ein Standard der Ausgangspunkt: Nach einem Eckball kam der Ball über die rechte Seite erneut in den Strafraum. Hattstedt war nicht gut sortiert und Henrik Jessen war erneut zur Stelle und schob zur 2:1-Führung ein.

Plötzlich waren wir deutlich besser im Spiel und hatten weitere gute Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Hattstedt blieb allerdings gefährlich und traf nach einer Ecke mit einem Kopfball nur die Latte.

Kjell Möllgaard sorgt für die Vorentscheidung

In der 85. Minute konnten wir dann auf 3:1 erhöhen. Nach einem verunglückten Freistoß der Gastgeber kam der Ball schnell zurück in Richtung Hattstedter Tor. Kjell Möllgaard blieb im Eins-gegen-Eins mit dem Torwart cool, umkurvte den Keeper und schob den Ball ins leere Tor.

Der vermeintliche Todesstoß für die Gastgeber.

Hattstedt kam in der 89. Minute durch einen Foulelfmeter zwar noch einmal auf 2:3 heran, doch wir verteidigten die Führung in der Schlussphase und der Nachspielzeit souverän weg.

Am Ende steht ein 3:2-Derbysieg, der nach unserer ersten Halbzeit sicherlich etwas glücklich ist. Gleichzeitig zeigt die zweite Hälfte, welche Moral in der Mannschaft steckt. Nach den vergangenen Spielen tut dieser Sieg besonders gut – und die drei Punkte nehmen wir natürlich sehr gerne mit.

Nun richtet sich der Blick bereits auf das nächste Heimspiel: Kommende Woche empfangen wir den Aufsteiger TuS Nortorf bei uns in Dörpum. Dort wollen wir an die zweite Halbzeit aus Hattstedt anknüpfen und den nächsten Dreier einfahren.

Hier geht es zum Spielbericht auf youkick.de https://youkick.de/hattstedt-vergeigt-in-haelfte-eins-das-spiel-doerpum-spielt-nach-der-pause-die-siegesmusik-zum-32/

SV Dörpum: Stefan Hansen – Kevin Thomsen (84. Erik Magnussen), Henrik Jessen, Jannik Holsteiner (90.+1 John Petersen), Torge Ebsen – Malte Johannsen I (60. Kjell Möllgaard), Lasse Möllgaard, Finn Christiansen – Simon Bahnsen, Thies Borchardt, Momme Petersen

Trainer: Thies Borchardt

TSV Hattstedt: Boy Boysen – Ruven Jorden, Leon Poschkamp, Manuel Lorenzen, Tobias Wetzel – Ruda Jaber (72. Nico Thiesen), Tarek Yassine (90.+3 Mirko Krueger), Mart Lewe Michelsen (82. Luca Sander) – Dennis Jeßat, Niklas Ludwig, Niklas Völker (69. Oke Paulsen)

Trainer: Sebastian Kiesbye

Schiedsrichter: Mattes Michaelis (TSV Bordesholm), Mika Kröhnert, Juri Heberlein

Zuschauer: 350

Tore:
1:0 Dennis Jeßat (18.)
1:1 Henrik Jessen (48.)
1:2 Henrik Jessen (58.)
1:3 Kjell Möllgaard (85.)
2:3 Manuel Lorenzen (89., Strafstoßtor)

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